WG-Suche

Ich heiße Nils, bin 28 Jahre alt, schaffe es stressbedingt seit Mitte Mai nicht mehr in die Uni (Philosophie & Informatik), rauche nicht und trinke kaum Alkohol (ich nehme Ritalin, das verträgt sich nicht). Ich programmiere, bastele Webseiten und schrieb mit einem Freund ein Sachbuch über lustige Katzenbilder. Außer mit Wohnungssuche verbringe ich Zeit mit Lesen, Zeichnen und FreundInnen treffen.

Ich mag fröhliches Essen (etwa selbstgemachte Pizza, Birnen-Gorgonzola-Lasagne, japanische Hot-Dogs), Consent und absurden Humor. Serien schaue ich selten und von den meisten Computerspielen habe ich kaum Ahnung, aber es gibt Ausnahmen – ich mag zum Beispiel die Serien Black Mirror, Ergo Proxy, iCarly, Torchwood und die Spiele Battle for Wesnoth, Cataclysm DDA, Digital: A Love story und gute deutsche Visual Novels.

WG-Erfahrung habe ich, als Jugendlicher lebte ich in einem Internat, später auch in Studentenwohnheimen. Da mein Mietvertrag auslief, wohnte ich seit Februar 2016 nur zur Zwischenmiete: Bis Mitte März in einer 2er-WG im Wedding, bis Anfang Mai in in einer 2er-WG in Mitte, dann in der Wohnung einer Bekannten im Prenzlauer Berg, die bis Mitte Juni im Ausland war. Zur Zeit stehen meine Sachen bei meinen Eltern im Keller, weil ich das ständige Umziehen nicht mehr aushalte. Da meine Mutter viel schreit und mir droht, übernachte ich möglichst oft bei anderen Leuten.

Ich empfinde meine aktuelle Situation als sehr unangenehm und suche daher dauerhaft eine WG – am liebsten in Friedrichshain, Kreuzberg oder Lichtenberg, aber auch in Mitte, Neukölln, Pankow, Prenzlauer Berg, Treptow oder Wedding. Ich habe bisher zweimal in der Nähe der Straßenbahnlinie M10 gewohnt und fand es ganz praktisch.

Mit meinen Mitbewohnern mag ich gemeinsam essen, manchmal trinken, rumblödeln, Gesellschaftsspiele spielen (ich habe viele Magic-Karten, aber spiele gerade nicht viel), über Beziehungen, Gefühle, Kunst, Politik, Sex reden und auch gern rausgehen oder Party machen (letzteres aber bitte nicht ständig). Ich habe oft mehr Motivation für Einkaufen, Kochen, Backen, Aufräumen, Saubermachen, Spülen und Wäschewaschen, wenn es auch anderen Leuten als mir nützt.

Gute Erfahrungen hatte ich mit Leuten, die mir deutlich sagten, was ihre Wünsche und Bedürfnisse sind. Ich finde es wichtig, Leuten nicht unabsichtlich schlechte Laune zu machen. Mit Putzplänen komme ich klar – wer keine mag, sollte ruhig und bestimmt vermitteln können, welches Maß an Sauberkeit er oder sie sich wünscht. Mich stören zum Beispiel vergammelnde Essensreste und Thunfisch (auch frisch). Natürlich weiß ich, dass Stress und Depression zu Unordnung und Unsauberkeit beitragen können und würde im entsprechenden Fall dann eher aufräumen und saubermachen als schimpfen.

Ich mag nicht, wenn Mitbewohner bzw. Zimmernachbarn nicht sagen, von was sie sich gestört fühlen. Konflikte ansprechen finde ich besser als schweigen und hoffen. Anschreien oder gar handgreiflich werden geht gar nicht. Mein bisher schlimmster Mitbewohner stellte Sachen von mir vom gemeinsam genutzten Flur nach draußen zum Müll und sagte später, er wollte spontan Platz für sein neues Fahrrad schaffen.

Ich bin pansexuell, kinky und lebe nicht monogam. Ich möchte mit Leuten zusammen leben, die das respektieren – d.h. mich oder meine PartnerInnen nicht beschimpfen oder beleidigen deswegen. Bisher kam ich ganz gut mit atheistischen sex-positiven queeren AnarchistInnen klar. Ansonsten habe ich nicht viel für Identitätspolitik und virtue signaling übrig – im Klartext: Wer ein Problem mit mir hat, weil mir Weiße mit Dreadlocks ziemlich egal sind, hat vermutlich einen anderen Mitbewohner-Typ.

Leute mit einem minimalen Sinn für Humor fände ich übrigens ganz angenehm.

Eckdaten zur WG-Suche
Alter 28
Raucher nein
Ernährung egal
minimale Zimmergröße10m²
maximale Miete400€
gewünschte Bezirke
  • Friedrichshain
  • Kreuzberg
  • Lichtenberg
  • Mitte
  • Neukölln
  • Pankow
  • Prenzlauer Berg
  • Wedding
Ab wann sofort
Mietverhältnis unbefristet