Marseille: Gelber Winkel für Obdachlose

Die Regierung der französischen Stadt Marseille orientiert sich beim Umgang mit Obdachlosen an historisch erprobten Methoden zur Markierung von „Asozialen“:

Damit sie in Krankenhäusern, Notunterkünften oder Essensausgaben erkannt würden, wie es hieß, sollten Obdachlose einen Ausweis mit einem großen gelben Dreieck an sich und vorzugsweise um den Hals tragen.

Nazi-Deutschland hatte für derartige Kennzeichnungen eine detaillierte Systematik.